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RFID-Transponder im Werkstückträger integriert

Der bündige Einbau in Metall braucht kaum Platz und sorgt für eine langlebige RFID Lösung

20 Jahre industrielle RFID bei Pepperl+Fuchs
20 Jahre industrielle RFID bei Pepperl+Fuchs

Anwendung
Auf Werkstückträgern werden vielfältige Produkte gefördert, gefertigt und geprüft. Die sichere Zuordnung erfolgt dabei über RFID-Systeme.

 
Ziel
Es soll eine automatische, fehlerfreie Identifikation des Förderguts über den Werkstückträger erfolgen, um den Prozessablauf dezentral bestimmen zu können. Über den RFID-Transponder werden die Daten zur nächsten Arbeitsstation weitergegeben.

 
Wichtig für Umsetzung
Da die Werkstückträger in der Regel aus Metall bestehen, muss der RFID-Transponder bündig in Metall eingebaut oder zumindest auf der Metalloberfläche angebracht werden. Um kompakte Anlagen zu bauen, sind kleine Transponder gefordert. Da häufig Prozessdaten und Qualitätsdaten auf dem RFID-Transponder mitgegeben werden, ist ein Schreib-/Lesesystem erforderlich.

 
Kundenvorteil
Gegenüber Barcode- oder Data Matrix-Systemen sind RFID-Systeme völlig wartungsfrei bzw. verschleißfrei und beinhalten keine bewegten Teile. Falsche Dateninhalte sind ausgeschlossen. Zudem können die Transponder bündig eingebaut werden und sind extrem robust. Dies macht die Lösung mechanisch sehr stabil. Durch die Schreibfunktion von RFID muss keine Verknüpfung zu einer zentralen Datenbank erfolgen, sondern die Daten sind immer dezentral vorhanden.



RFID steuert die Fertigungsprozesse eines Werkstückträgertransportsystems

Beschreibung

Im Werkstückträger wird von unten an zentraler Position der RFID-Transponder eingebaut. Die Fördertechnik bewegt den Werkstückträger an den Leseköpfen vorbei, wo der Transponder erfasst wird. Durch diese Information können Weichen gesteuert werden, spezifische Fertigungsprozesse gestartet und die jeweiligen Qualitätsdaten auf den Transponder abgelegt werden.

Zwei bis drei nahe beieinander liegende Leseköpfe werden oft an eine IDENTControl-Auswerteeinheit angeschlossen, die über einen Feldbus die Verbindung zur übergeordneten Steuerung herstellt. Diese nimmt entweder eine zentrale Steuerungsfunktion wahr oder dient als zentrale Diagnosestelle. Mit der gespeicherten Datenhistorie kann jederzeit eine Rückverfolgbarkeit sichergestellt werden, so dass z. B. bei Serienfehlern Rückrufaktionen eingeleitet werden können.

Hohe Fertigungseffizienz, 100% Rückverfolgbarkeit und dezentrale Logik sind die Schlüsselfaktoren für RFID in der Werkstückträgerfertigung.