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AS-Interface-Modul G20 – effektive Steuerung von DC-Motorrollen in der Fördertechnik

AS-Interface-Modul G20 für DC-Motorrollen
Das AS-Interface-Modul G20 minimiert den Verkabelungsaufwand für Motorstarter und erlaubt die Vormontage kompletter Fördersegmente.

Ingenieure in der Lager- und Fördertechnik müssen sich mit hohen Erwartungen auseinandersetzen: ihre Lösungen sollen dafür sorgen, dass die Anforderungen ihrer Kunden in den Punkten Arbeitsgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit bei gleichzeitiger Energie- und Kosteneffizienz erfüllt sind. Hierfür stellt Pepperl+Fuchs jetzt die AS-Interface-Module der G20-Familie vor. Das vollständig integrierte G20-Steuermodul für DC-Motorrollen ist exakt auf die genannten Aspekte zurechtgeschnitten.

Es minimiert den Verkabelungsaufwand für Motorstarter, sichert den jederzeit zuverlässigen Betrieb durch seine spezifischen Funktionen und ebnet gleichzeitig den Weg für einen völlig neuen Ansatz: mit dem G20 ist nun die Vormontage kompletter Fördersegmente möglich, was die Produktivität und Effizienz bei der Montage bis hin zum Endkunden deutlich steigert.

Montage von AS-Interface-Modulen direkt in die Tragschiene des Fördersystems


Dank einer Einbautiefe von nur 27 mm kann das G20 direkt in die Seitenwange der Tragschiene eingebaut werden, wodurch die Verkabelung von außen unsichtbar bleibt. Die Installation selbst ist denkbar einfach, erfolgt über Rastverschluss und bedarf keiner zusätzlichen Werkzeuge oder Montagehilfen. Das Modul besitzt ein schlag- und stoßfestes, robustes Kunststoffgehäuse, dessen einteiliges Gehäusekonzept eine zeitraubende Gerätemontage erspart. Die Sensoren und Motorrollen werden per Direktanschluss über integrierte Anschlussleitungen verbunden, was die Installation nochmals beschleunigt und die Verkabelungskosten reduziert.


Einfachere Installation von Fördersegmenten

Nach vollständiger Installation des Moduls in der Tragschiene wird im letzten Arbeitsschritt das AS-Interface- und AUX-Flachkabel in der Frontklappe eingelegt und kontaktiert. Verglichen mit der sonst üblichen Installation von Motorstartern spart dies komplizierte und zeitraubende Montage- und Verkabelungsvorgänge in der Anlage des Kunden ein. Durch den Einsatz von AS-Interface generell und speziell des G20-Moduls lassen sich komplette Fördersysteme inklusive allen anderen Steuerkomponenten in wesentlich einfacher zu handhabende Segmente aufteilen – vormontiert und bereit, unabhängig voneinander transportiert, getestet und zusammengebaut zu werden.


Große Bandbreite von Steuermöglichkeiten für Motorrollen und hohe Sicherheitsstandards

In Bezug auf elektrische Funktionalität und Sicherheit ist das G20 „State of the Art“. Das neue Modul ist mit je 2 Eingängen für Sensoren und die Motorüberwachung sowie 2 Ausgängen für die Rollenmotoren ausgestattet und erlaubt so die nötige Feinabstimmung auf jede Fördertechnikanwendung. Bis zu 5 A Anlaufstrom können pro Motor geschaltet werden. Zahlreiche Einstellmöglichkeiten, wie Geschwindigkeitsstufen, Beschleunigungsrampen und die Drehrichtungsumkehr, sorgen für weitere Flexibilität in der Anwendung. Hohe Sicherheitsstandards, inklusive einer integrierten Schmelzsicherung für jeden DC-Motor, runden das AS-Interface-Modul G20 ab.

Als Ergänzung zum Motorrollenmodul steht in der G20-Gehäusebaureihe auch ein digitales Modul zur Verfügung, das ideal zur Steuerung von Ventilen, Weichen, Stoppern und nicht regelbaren Antrieben geeignet ist. Im Zusammenspiel setzen diese beiden AS-Interface-Module neue Akzente in der Steuerung von DC-Motorrollen und geben Anlagenbauern in der Fördertechnik eine Möglichkeit, allen Kundenwünschen mehr als nur gerecht zu werden.


Highlights

  • Modul für DC-Motorrollen zur Steuerung von Geschwindigkeit, Drehrichtung und Start/Stop-Funktion für die Fördertechnik
  • Digitale IO-Version zum Steuern von Weichen und Hebern im gleichen Gehäuse
  • Einfache, werkzeuglose Installation durch einteiliges Gehäuse mit Flachkabelanschluss und Direktanschluss an Aktuator/Sensor
  • Segmentweise Vormontage und Lieferung möglich, da AS-i-Flachkabel als letzter Montageschritt eingeschwenkt wird
  • Klares Anlagendesign durch komplette Integration von Modul und Leitungen in die Tragschiene

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